Ein Buch von Edwin Giltay

 

 
Nach vorherigem Verbot wieder verfügbar:

Niederländisches Buch
enthüllt Geheimdienstskandal

Ein Drei-Sterne-General, der eine Privatdetektivin beauftragt, um in einem kommerziellen Unternehmen herumzuschnüffeln. Und die ist nicht einfach irgendjemand: Sie ist die Frau des Generals. Ein Machtkampf innerhalb des niederländischen Militärgeheimdienstes, bei dem ahnungslose Bürger zum Opfer werden. Man würde eine solche Vorgehensweise nicht in Holland erwarten. Dies hat jedoch der Autor Edwin F. Giltay erlebt, und er beschreibt die Geschichte sehr lebhaft in Der Cover-up-General  (niederländisch: De doofpot­generaal ).

Das Buch schildert das leicht durchschaubare Vorgehen von Geheimdienstagenten, die bei dem Internetanbieter, bei dem er zum damaligen Zeitpunkt gearbeitet hatte, eingeschleust wurden. Zunächst versuchte eine der Agentinnen Giltay als Analytiker anzuwerben. Gleichzeitig wurde sie jedoch selbst überwacht. Der Grund dieses geheimdienstinternen Machtkampfs war der berüchtigte Rollfilm über Kriegsverbrechen in Srebrenica, der durch die niederländischen Streitkräfte falsch entwickelt wurde. Die Agentin wollte publik machen, dass das Filmmaterial nicht verloren war – eine Information, die zweifellos das Ansehen eines bestimmten Drei-Sterne-Generals untergraben hätte.

Der Cover-up-General  beschreibt diesen Spionageskandal und dient als ein sachliches Zeugnis dafür, wie diese geheime Vertuschungsoperation außer Kontrolle geraten ist. In ihrer Klage gegen die Niederlande verwenden die Mütter von Srebrenica das Buch als einen ihrer vielen unterstützenden Beweise. Es hilft dabei, ihre Auffassung von der Mitverantwortung des niederländischen Militärs am Völkermord ihrer Ehemänner zu unter­mauern.

Die Veröffentlichung machte die hohen Tiere wütend. Nach Einwänden von militärischen Geheimdienstkreisen wurde das Buch verboten. Das Berufungsgericht in Den Haag entschied jedoch, dass die Richtigkeit des Buchs nicht angezweifelt werden kann und hob das Buchverbot auf. Darüber hinaus bestätigte das Berufungsgericht die Bedeutung der Veröffentlichung für die gesellschaftliche Diskussion über das Massaker von Srebre­nica.

Titelseite Der Cover-Up-General
Rückseite Der Cover-Up-General

De doofpotgeneraal, zweite Ausgabe
(nur auf Niederländisch verfügbar)
Von Edwin F. Giltay
Epilog von Hans Laroes, ehemaliger Chef­redakteur niederländische Tagesschau

Blue Tiger Verlag | 263 Seiten
19.50 € inkl. Versand in die Niederlande

 

 

 

Zeitleiste

2014

Veröffentlichung

2015

Buchverbot

2016

Verbot aufgehoben

2016

Neuauflage

2017

Parlamentarische Anfrage

 

Mehr als 300 Artikel zu  Der Cover-up-General sind weltweit veröffentlicht worden. Einige TV-Fragmente:

Niederländisches Parlament: Die Ministerin muss antworten

DEN HAAG | 14. SEPTEMBER 2017 – Der parlamentarische Verteidigungsausschuss beschloss heute ein­stim­mig, dass die Verteidigungsministerin dem Autor Giltay Aufklärung geben sollte. Hier berichtet die aktuelle TV-Sendung Hart van Nederland, siehe Videoclip mit Parlamentarier Karabulut.

Verbotenes Buch erscheint wieder

AMSTERDAM | 16. SEPTEMBER 2016 – Die zweite Ausgabe von Der Cover-up-General  mit 8 neuen Kapi­teln wurde heute veröffentlicht. SALTO  besuchte die Buchpräsentation, siehe Video­clip mit dem Enthüllungs­jour­na­listen Philip Dröge, der das erste Exemplar vom Autor erhielt.

Buchverbot aufgehoben

DEN HAAG | 12. APRIL 2016 – Das Beru­fungsgericht Den Haag wies heute das gerichtliche Verbot von Der Cover-up-General  entschieden zurück (Urteil). Nachrichtenseite ThePostOnline  hat die Gerichtssitzung ge­filmt, siehe Videoclip mit Giltays Anwalt Jurian van Groenendaal und den drei Richtern.

 

 

 

Der Cover-up-General

von Edwin F. Giltay

 

 

Ich konnte mir nicht vorstellen, während meiner Beschäftigung bei einem Helpdesk des niederländischen Kabelbetreibers Casema in einen Spionageskandal verwickelt zu werden. Der niederländische Militärgeheimdienst im internen Machtkampf innerhalb einer privaten Firma? Das war undenkbar. Aber genau das ist passiert. Erst später wurde mir klar, was hinter dem Ganzen steckte. Ich habe meine Erfahrungen im Sachbuch-Thriller Der Cover-up-General niedergeschrieben. Mehr ansehen Weniger ansehen

Seit dem 8. Juni 1998 arbeite ich über eine Arbeitsagentur bei Casema in Delft in der Betreuung von Internet-Kunden. Mein Ziel ist es jedoch, meinem Land zu dienen. Bei meiner Bewerbung auf eine Stelle als Marineoffizier beglückwünschen mich die Militärpsychologen zu meiner umfassenden Arbeits- und Lebenserfahrung, lehnen mich jedoch ab, da sie meinen Charakter als „zu stark, um gebrochen zu werden“ bewerten.

Anfang Juli fangen zwei weitere Aushilfskräfte einer konkurrierenden Arbeitsagentur in meiner Abteilung bei Casema an. Beide stehen in direktem Zusammenhang mit dem Militär:

Monika (34) verrät allen, dass sie neben ihrer befristeten Arbeitsstelle für den niederländischen Militärgeheimdienst MID arbeitet. Sie beschwert sich offen über den MID und kritisiert besonders die Unterdrückung eines berüchtigten fotografischen Films, der das Versagen der niederländischen Friedenstruppen in der bosnischen Stadt Srebrenica im Jahr 1995 zeigt. Monika fordert mich auf, diesem Skandal zu folgen. Laut ihr sind einige Militärangehörige fest entschlossen, die Veröffentlichung der Fotos zu verhindern. Dennoch sind sie und ihr Vorgesetzter, ein unerschrockener Marineoberst, gegen diese Vertuschung – eine bewundernswerte Haltung.

Ina (mittleren Alters) ist etwas distanzierter. Nach einem Versprecher über ihren Ehemann reagiert sie ängstlich, wenn ich mich nach seinem Namen und Militärdienst erkundige. Ina schweigt. Doch eines Tages unterhält sie sich mit Monika über die Liebe ihres Lebens und nennt ihn „mein Ad“. Außerdem höre ich, wie Ina einmal einen Anruf mit „Van Baal“ anstelle ihres Mädchennamens entgegennimmt und sich dann ausgiebig entschuldigt.

Am 8. Juli teilt mir meine Vorgesetzte mit, dass ihre Mitarbeiterkarte abhandengekommen ist. Sie kann es kaum glauben, vermutet jedoch, dass Ina die Karte gestohlen hat. Ein paar Tage später, als Monika nicht da ist, wird ihr ungewöhnlicher Job angesprochen. Im Scherz sage ich: „Sie ist eine Spionin!“ Obwohl das nur als Witz über Monika gedacht ist, versteinert Ina, als wäre sie diejenige, die entlarvt wurde. Da ich Ina nun misstraue, beschließe ich, mich einmal an sie heranzuschleichen, während sie an ihrem Schreibtisch sitzt. Ich schaue über ihre Schulter und sehe, wie Ina sich Notizen über Monikas Bemerkungen über den Srebrenica-Film macht. Ich bin total verblüfft.

Während unserer ersten gemeinsamen Pause am 14. Juli spreche ich mit Monika über unsere Karrieren, und sie bietet mir eine Stelle als Analytiker beim MID an. Ich würde damit beauftragt, Berichte für Einsätze unserer Streitkräfte zu schreiben. Monika ist sich sicher, dass ich die verschiedenen Konflikte sehr gut beschreiben kann.

Am nächsten Tag werden Monika und ich von Blitzlichtern erschreckt. Ina ist gerade zur Toilette gegangen, als ein Eindringling Fotos von uns an unseren Schreibtischen macht. Der Spion flieht daraufhin in einem Auto, das von einem Komplizen gefahren wird. Alle sind schockiert – die Polizei wird gerufen. Da der Alarm nicht aktiviert wurde, muss der Eindringling beim Betreten unseres Gebäudes eine Mitarbeiterkarte verwendet haben. Aber warum? Auf unserer Etage werden keine Unternehmensgeheimnisse aufbewahrt. Und warum ist das Nummernschild des Fluchtwagens nirgendwo registriert?

Ich beende meine befristete Arbeitsstelle – Monikas und Inas Arbeitsagentur ist billiger – und beginne eine Beziehung mit Jasper (21), einem ehemaligen Kollegen. Er erzählt mir, dass Monika sich während ihrer Arbeit bei Casema über die Entlassung ihres Geheimdienstvorgesetzten durch den MID-Direktor weinend beklagt und das Militär verlassen wird.

Besorgt über die Intrigen schreibe ich an den niederländischen Bürgerbeauftragten, der seinerseits den Verteidigungsminister um Klärung der Ereignisse bittet. Anschließend wird ein MID-Bericht veröffentlicht, in dem Monika bestätigt, dass sie versucht hat, mich für den MID anzuwerben. Sie behauptet jedoch auch, dass ich „völlig verrückt“ sei und wegen „Fehlverhaltens“ bei Casema entlassen wurde. Man fragt sich nun, wer ist hier verrückt? Tatsache ist jedoch, dass sowohl meine Arbeitsagentur als auch Casema mir ein Empfehlungsschreiben hinsichtlich meiner Beschäftigungszeit ausstellt.

Unterdessen erklärt ein hochrangiger Beamter des niederländischen Geheimdienstes BVD die Intrigen durch einen gemeinsamen Freund:

Während ich mich bei der Marineinfanterie bewarb, wurde mein Hintergrund überprüft und meine Vergangenheit als Callboy aufgedeckt. Die Psychologen mussten mich aus diesem Grund ablehnen und einen legalen Ausweg finden. Daher die surreale Rechtfertigung meiner Ablehnung. Trotzdem, da meine Arbeits- und Lebenserfahrung als nützlich für die Geheimdienstarbeit angesehen wurde – zum Beispiel als „Honigfalle“ für Sexpionage? –, hat es der MID für angebracht gehalten, mich anzusprechen.

Monika wurde daraufhin bei Casema eingesetzt, um mich anzuwerben. Dies war jedoch in erster Linie ein Trick, um sie selbst in die Falle zu locken; es wäre leichter gewesen, mich einfach anzurufen. Ina wurde eingeschleust und damit beauftragt, Monika zu beobachten, da Zweifel an deren Leistung als Geheimagentin aufgetreten waren.

Ina hatte überhaupt keine Erfahrung als Spionin. Ihr hochrangiger Armee-Ehemann, der für die Intrige verantwortlich war, beauftragte sie jedoch mit diesem Job. Mit dem Diebstahl der Zugangskarte für den Einbruch und ihren Notizen über Monikas Verrat von Staatsgeheimnissen stellte Ina sich jedoch sehr schnell bloß. Trotzdem war die Familienoperation erfolgreich. Inas Notizen und die Fotos des Eindringlings, die Monikas umstrittene Einschleusung belegten, wurden dazu verwendet, Monika und ihren Vorgesetzten zum Ausstieg aus dem MID zu zwingen. Die interne Opposition gegen die Vertuschung von Srebrenica wurde kaltgestellt, und Monika vermutete, dass ich sie betrogen hatte.

Im Juni 1999 zeige ich den vom Verteidigungsminister herausgegebenen falschen MID-Bericht beim Generalstaatsanwalt an. Der MID-Direktor und sein Stellvertreter werden nur zwei Wochen später vom Minister entlassen. Trotzdem veröffentlicht der nationale Bürgerbeauftragte die ministerielle Verleumdung in seiner Online-Bewertung des Falls, ohne sie jemals überprüft zu haben. Er ignoriert die von mir vorgelegten Beweise und lässt es so aussehen, als ob keine Intrigen stattgefunden hätten.

Abgesehen davon wird mit weiteren Störungsmaßnahmen versucht, mich zum Schweigen zu bringen: Monika hatte Jasper befohlen, mich nicht mehr zu sehen – Jasper verfasste diesbezüglich zwei Zeugenaussagen, die den MID in Verlegenheit brachten. Ein Beispiel für einen noch beunruhigenden Trick ist eine Einladung nach Paris. Der BVD-Beamte warnt mich, dass der französische Militärgeheimdienst DGSE auf Geheiß des MID vorhat, mich hinter Gitter zu bringen. Man plant, mir während meiner Zugfahrt internationalen Drogenhandel anzuhängen.

Nichts davon wird richtig untersucht, auch nicht nachdem auf meine Bitte hin Ihre Majestät Königin Beatrix eingeschaltet wird. Mein BVD-Kontakt erklärt mir, dass das nationale Interesse vor meinem den Vorrang hat.

Da ihn die hohen Tiere der Armee weiterhin hintergehen, beschließt der Verteidigungsminister im April 2002 sein Amt niederzulegen. Als Nächstes tritt die gesamte Regierung wegen des Völkermords in Srebrenica zurück. Der Befehlshaber des königlich-niederländischen Heers, General Ad van Baal, räumt ebenfalls das Feld. Er erscheint auf der Titelseite einer nationalen Tageszeitung mit dem Spitznamen „Der Cover-up-General“. An seiner Seite ist seine liebende Ehefrau mit einem mir bekannten verängstigten Gesicht: Es ist Ina.

Ein Jahr später wird Van Baal still rehabilitiert und zum Generalinspektor der niederländischen Streitkräfte ernannt. Da ich mich schon lange frage, welcher Charakter einen General ausmacht, fordere ich Van Baal in seinem neuen Job heraus: Er soll den Skandal aufklären, der mit dem Befehl zum Diebstahl der Mitarbeiterkarte meiner Vorgesetzten begann und mit der Mundtotmachung von Kritikern der Unterschlagung von Fotos endete. Fotos, die durch seine Truppen gemacht wurden und den bevorstehenden Völkermord von Srebrenica beweisen. Van Baal reagiert – wie damals in Srebrenica –, indem er sich seiner Verantwortung entzieht. Er verweist mich an den Verteidigungsminister, dessen späteren Nachfolgerin ich im März 2014 eine Vorabkopie von Der Cover-up-General schicke.

Mein Fazit: Die Unterschlagung von Beweisen für Kriegsverbrechen verletzt nicht nur die internationale Rechtsordnung, sondern auch die nationale Rechtsstaatlichkeit der Niederlande. Die Streitkräfte forderten mich auf, Geheimdienstberichte zur Beschreibung von Konfliktparteien zu schreiben. Zu Ihren Diensten: Ich erfülle hiermit diese Bitte im nationalen Interesse!

☆ ☆ ☆

Im Juli 2015 unterbreiten die Mütter von Srebrenica das Buch als eine von vielen ihre Milliarden-Euro-Klage gegen den niederländischen Staat unterstützenden Zeugnisse, die die Auffassung belegen, dass die niederländische Armee eine Mitverantwortung am Völkermord ihrer Ehemänner und Söhne trägt und dies beweisende Fotos vertuscht hat.

Einen Monat später behauptet Van Baal, ohne Beweise für seine Anschuldigung vorzulegen, dass Der Cover-up-General teilweise auf Fantasie basiert. Es wird auch keinerlei Beweis erbracht, als Monika mich wegen Verleumdung verklagt. Dennoch verbietet eine Richterin das Buch, obwohl sie zugibt, es nicht vollständig gelesen zu haben, und erteilt mir ein Redeverbot. Es wird mir unter Androhung einer Geldstrafe von bis zu 100.000 Euro verboten, über diese Angelegenheit und damit auch einen Teil meines eigenen Lebens zu sprechen.

Unbeeindruckt gehe ich gegen dieses Urteil der Zensur in die Berufung. Mit Dutzenden von weiteren Unterlagen gewinne ich den Fall in allen Punkten. Das Berufungsgericht in Den Haag entscheidet, dass es keine Zweifel über die Richtigkeit des Buches gibt, und bekräftigt dessen Bedeutung für die öffentliche Debatte über Srebrenica. Da eine umfangreiche öffentliche Aufmerksamkeit oft einen Schutz für Informanten bedeutet, begrüße ich, dass jetzt über diesen Sieg für die Pressefreiheit weltweit berichtet wird. Der Cover-up-General wird im September 2016 erneut veröffentlicht – diesmal mit neuen Kapiteln über mein Bestreben nach Wahrheit und Gerechtigkeit.

Nachtrag: Im Juli 2019 bestätigt der Hohe Rat der Niederlande, dass der Staat tatsächlich eine Mitverantwortung am Völkermord von Srebrenica trägt.

☆ ☆ ☆

Aus rechtlichen Gründen wird der fiktive Name Monika für die Rekrutierungsagentin verwendet, und zum Schutz meines früheren Liebhabers habe ich ihn hier Jasper genannt.

 

 

 

„Minutiös geschrieben und gut dokumentiert.“

— Prof. Dr. h. c. Jan Pronk, ehemaliger nieder­ländischer Minister (zurückgetreten wegen Srebrenica)

„Der Gerichtshof weist das Buchverbot zurück. Die Richtigkeit des Buches steht außer Zweifel.“

— Berufungsgericht in Den Haag

„Herr Giltay hat ein beeindruckendes Buch über seine Erfahrungen geschrieben. Die Verteidigungs­ministerin ist eine Antwort schuldig.“

— Sadet Karabulut, Parlamentsmitglied

★★★★★

„Der Geheimdienst zerrissen, die Regierung entlarvt.“

Hebban, niederländische Buchbesprechungsseite

„Dieses Buch macht deutlich, wie wichtig eine verlässliche externe Kontrolle der Geheim­dienste ist.“

— Bram van Ojik, Parlamentsmitglied

„Warum wurden derart komplexe Verschleierungs­maßnahmen durchgeführt?“

Al Jazeera

„Buchverbote sollten der Vergangenheit angehören. Ich habe das Buch gelesen und kann es jedem nur empfehlen. Es ist äußerst spannend.“

— Harry van Bommel, ehemaliges Parlaments­mitglied

★★★★

„Eine gute Beobachtung eines schlimmen Kampfes innerhalb der militärischen Armeeführung.“

Nieuwe Revu, niederländisches Wochenmagazin

„Ein wichtiges Buch über eine wichtige Angelegen­heit, in welcher der Geheim­dienst Beweise zu Kriegs­verbre­chen vor­ent­halten hat. Dies geschah auf Kosten eines beliebig ausgewählten je­doch über­raschend ausmerksamen Zivilisten.“

— Roel van Duijn, Politiker

„Giltay nennt alle Beteiligten beim Namen. Er gibt Daten, nennt Orte und seine Erzählung läuft nie Amok.“

Leidsch Dagblad, niederländische Tageszeitung

Der Cover-up-General  ist ein schockierender Augenöffner darüber, wie unser Geheimdienst funktioniert.“

— Philip Dröge, Enthüllungsjournalist

★★★★★

„Es ist fast erdrückend über die Machenschaften der Geheimdienste zu lesen und was sie alles tun, um das Leben Zivilisten zur Hölle zu machen.“

Boekje Pienter, niederländische Armee Webseite

„Es erinnert an Graham Greenes berühmtes Werk Unser Mann in Havanna, wenngleich es in Delft in den Büroräumen eines Internetanbieters gelegen ist …“

— Dr. Christ Klep, Militärhistoriker und Autor von Somalia, Ruanda, Srebrenica

Der Cover-up-General  liest sich wie ein packender und überaus detailreicher Schlüsselroman, in dem die wahren Namen enthüllt werden.“

Checkpoint, monatliche niederländische Veteranen­zeitung

„Die Realität ist bizarrer als die größte Verschwö­rungstheorie. Dieses Buch beweist, dass auch in den Niederlanden wirklich alles möglich ist – selbst Bedrohungen.“

— Willem Middelkoop, Bestsellerautor

„In einem ernüchternden Schreibstil mit detaillierter Aufmerksamkeit beschreibt Giltay die unbeholfene Leis­tung zweier Spione mit mangelhaften Um­gangs­formen, deren Zeuge er geworden ist.“

Haarlems Weekblad, niederländische Wochenzeitung

„Holland ist eine Art Großhändler für Vertuschungen. Ich erkenne diese Geschichte voll und ganz an.“

— Roger Vleugels, Spezialist für Informationsfreiheit

„Edwin Giltay beschreibt, wie seine Rechte vom Niederländischen Staat geopfert wurden, um das Filmmaterial von Srebrenica zu vertuschen.“

— Marco Gerritsen und Simon van der Sluijs, Anwälte der ‚Mütter von Srebrenica’

„Warum kann die Regierung nicht einfach offen sein? Es ist wichtig, dass dieses Rätsel auch dauerhaft gelöst wird.“

— Brenno de Winter, Schriftsteller und Sicherheits­experte

„Buchempfehlung! Wie das Buch über den Einsatz von Spionen und ein Film mit Bildern über Srebrenica, zuerst vom Gericht verboten, dann aber doch wieder erlaubt wurde, damit jeder lesen kann, was tatsächlich passiert ist.“

— Veteranenorg. Dutchbat III

„Ich würde gerne sehen, dass das gesam­te Srebrenica-Kapitel geöff­net wird. In dem Moment, dass auch die Giltay-Geschichte öffent­lich darlegen würde, wäre das ein schöner Beifang.“

— Hans Laroes, ehemaliger Chef­redakteur niederl. Tagesschau

„Über die fehlgeschlagene Filmrolle der Bilder von Srebrenica und das Durcheinander von Intrigen und Vernebelungstaktiken über das Verschwinden möglichen Beweise über Kriegs­verbrechen.“

de Volkskrant, niederländische Tages­zeitung

„Fälle von Whistleblowern wie Victor van Wulfen, Fred Spij­kers und Edwin Giltay wurden nicht ordnungsgemäß untersucht. #cover-up“

— Jan Born, Enthüllungsjournalist

„Dieses Buch sollte von jedem gelesen werden, der mehr über Regierungsspionage in der Praxis sowie die Gefahren für sämtliche Beteiligten erfahren will.“

— Niederländisches Bibliotheksinstitut Biblion (1. Buchbesprechung)

„Dass Geheimdienste Leute in Unternehmen einschleusen, ist keine Neuigkeit: Lesen Sie Edwin Giltays Der Cover-up-General.“

— Victor van Wulfen, ehemaliger Kampfpilot

„Der Autor beschreibt auf überzeu­gende Weise die eher transparente Tätigkeit eines Geheimagenten, mit dem er bei dem Internet Dienstanbie­ter konfrontiert wurde. Sein Bericht über diese Angelegenheit liest sich wie ein Thriller.“

— Biblion (2. Buchbesprechung)

„Es ist immer noch ein Rätsel, warum in der ersten Instanz so ent­schieden wurde. Offensichtlich wurde Der Cover-up-General  von einigen als viel zu explosive eingestuft.“

— Jurian van Groenendaal, Medienanwalt

„Während dem Berufungsverfahren gegen das Buchverbot wurde sofort klar, dass Edwin Giltay mehr Beweise hat: Dreißig gegenüber einem.“

Schrijven Magazine, monatliches niederländisches Schriftsteller Journal

Kommentar zum Gerichtsverfahren: „Spione sind es gewohnt, die Realität zu verdrehen. Sie manipulieren die Wahrheit.“

— dienstfreier Oberst Charlef Brantz, ehemaliger amtierender Kommandeur des Sektors Nordost-Bosnien der UNPROFOR

Der Cover-up-General wurde in Holland per Gerichtsbeschluss verboten. Giltay bestritt, falsche Angaben gemacht zu haben, und im Jahr 2016 wurde das Verbot aufgehoben.“

Koran Sindo, indonesische Tageszeitung

„Ich würde gerne eine bosnische Übersetzung des Der Cover-up-General  sehen.“

— Ihre Exzellenz Mirsada Čolaković, ehemalige Botschafterin von Bosnien und Herzegowina in den Niederlanden

„Vertuschungen, Zensur und der Verdacht eines Völkermords, der hätte verhindert werden können. Die Zutaten eines Thrillers sind alle da, nur hat der Autor Edwin Giltay gar nichts erfinden müssen.“

+31 Mag, italienische Zeitschrift

„Sie ziehen es vor, alles unter Verschluss zu halten, um Schadenersatzforderungen zu vermeiden. Weder Gerechtigkeit noch Wahrheit sind für sie relevant.“

— Remko de Bruijne, Dutchbat III-Veteran

„Ein spannender Dokumentar-Thriller über einen Skandal im Zusam­men­hang mit dem Verschwinden einer Fotorolle in einem Labor in Den Haag.“

Dnevni Avaz, bosnische Tageszeitung

„Das Verteidigungsministerium hat kein Bedürfnis, auf den Inhalt des Buches zu reagieren.“

— Ank Bijleveld, niederländischer Verteidigungs­ministerin

Anmerkung: Trotz der großen Unterstützung und des aufgehobenen Buchverbots haben einige Behörden in den Niederlanden immer noch nicht erkannt, dass sie falsch gehandelt haben. Fortsetzung folgt.

 

 
Edwin Giltay

Edwin F. Giltay (Den Haag, Niederlande, 1970) ist ein freiberuflicher Redakteur niederländisch-indonesischer Abstammung. Herr Giltay arbeitete als technischer Redakteur für IBM und als Verwaltungsassistent für Deloitte. Seit über einigen Jahren editiert er sozialkritische Bücher und Publikationen.

Möchten Sie sich an den Autor wenden?
Bitte senden Sie einfach eine E-Mail an:

 

 

 

Ein ehemals verbotener, enthüllender Tatsachenthriller, der Spione entlarvt und eine finstere Intrige zur Vertuschung des niederländischen Versagens in Srebrenica aufdeckt

 

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Bildnachweis für Webseite: Das Umschlagsfoto von Edwin Giltay c/o Marco Bak­kerCC BY-NC. Das foto von Jan Pronk c/o Sebastiaan ter Burg, CC BY-SA 2.0. Die fotos von Sadet Kara­bu­lut und Jasper van Dijk c/o Bas Stoffelsen von der SP, CC BY-SA 3.0. Das foto von Bram van Ojik c/o GroenLinks. Das foto von Harry van Bommel c/o Govert de Roos von der SP, CC BY-SA 3.0. Das foto von Roel van Duijn c/o Rob Mieremet, CC0. Das foto von Hans Laroes c/o Carl Koppe­schaar, CC BY-SA 2.5. Die fotos von Philip Dröge und Brenno de Winter c/o John Melskens. Das foto von Willem Middelkoop c/o Govert de Roos von wi­ki­portret, CC BY-SA 3.0. Die fotos von Roger Vleu­gels und Jehanne van Woer­kom c/o Jay Achterberg. Das fotos von Arnold Karskens c/o wi­ki­portret, CC BY-SA 3.0. Das foto von Chris van der Heijden c/o Sara van der Heijden von Wiki­portret, CC BY-SA 3.0. Das foto von Victor van Wulfen c/o Gabriëls foto­grafie und Van Wulfen. Das foto von Metje Blaak c/o John Melskens. Das foto von Mirsada Čola­ko­vić c/o die bosnische Botschaft in Den Haag. Das foto von Ank Bijleveld, c/o Tech Sgt. Vernon Young Jr., CC BY-SA 2.0. Alle Fotos sind hier kleiner dargestellt als die Originale und ohne Hintergrund. Video-Nachweis: Das Video-Pitch ‘Redeverbot aufgehoben’ c/o Hebban.nl. Das Videofragment ‘Buchverbot aufgehoben’ stammt aus der TV-Nachrichtensendung ‘Het verboden boek, aflevering 3 Censuur’ von ThePostOnline. Das Videofragment ‘Verbotenes Buch erscheint wieder’ stammt aus der TV-Nachrichtensendung ‘Boekpresentatie: Edwin Giltay, De doofpotgeneraal’ von SALTO TV. Das Videofragment ‘Die Ministerin muss antworten’ stammt aus der TV-Nachrichtensendung ‘Klokkenluider Edwin Giltay vecht tegen Defensie voor eerherstel’ von Hart van Nederland vom nationalen niederländischen Fernsehsender SBS6. Symbolnachweis: Die Flaggensymbole c/o Freepik von www.flaticon.com. Die Symbole in der Kommentare Sparte sind von den entsprechenden Webseiten herrunterkopiert. Das Geschäftsmann- und das Blogger-Symbol c/o Freepik von flaticon.com, CC BY 3.0. Kartennachweis: Die Europakarte ist eine angepasste Version c/o Tinazul, CC BY-SA 3.0.

 
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